„Kinder der Straße“ Vergrößern

Zille-Adaption von Jim Avignon

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Siebdruck-Adaption von Jim Avignon zu Heinrich Zilles „Kinder der Straße“ (1908)

Heinrich Zille ist der Übervater der Berliner Zeichnung. Wie kein anderer hat er den Geist, die Marotten, das Elend und den Witz der Berliner und Berlinerinnen aufs Papier gebannt. Sein „Milljöh“ ist legendär und seine Bilder halten die Spelunken, Krämerläden, Tanzsäle, Bordelle, Wohnstuben und Straßenszenen Berlins fest.

Der zeitgenössische Künstler Jim Avignon hat das Titelbild von Zilles Bilderbuch „Kinder der Straße“ neuinterpretiert und mit seinem ganz eigenen visuellen Ansatz eine Brücke zwischen Zilles Zeiten und der Gegenwart gezeichnet: „Bei Zille waren das ja zwei Prostituierte und ein Zuhälter. Das habe ich aber erst später herausgefunden, da hatte ich das Motiv schon gecovert. Bei mir wurde es dann eher zu einer Straßenszene mit Leuten, die ziellos, aber gut gelaunt durch die Nacht herumziehen auf der Suche nach der nächsten Vergnügung.“

Es scheint, dass Zille uns, fast 100 Jahre nach seinem Tod, noch immer etwas zu sagen hat.

Dieser Siebdruck kann auch als Teil der Zille-Mappe erworben werden.
Eine Siebdruckedition vom tipBerlin.

Format: 30 x 40 cm
limitierte Auflage: 199 Stück
Preis: 40 Euro, signiert und nummeriert

40,00 € inkl. MwSt.

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